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Aber heidschi, bumbeidschi, schlaf lange
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Aber heidschi, bumbeidschi, schlaf lange


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♫♪ Aber heidschi, bumbeidschi, schlaf lange


Komponist: Traditionell (aus Bayern und Österreich)
Texter: Traditionell (aus Bayern und Österreich)

Aber heidschi, bumbeidschi, schlaf lange

1. Aber heidschi bum beidschi, schlaf lange,
 es is ja dei Muatter ausgange, 
sie is ja ausgange und kimmt nimma hoam 
und lasst des kloa Büabale ganz alloa.
 Aber heidschi bum beidschi bum bum! 
Aber heidschi bum beidschi bum bum.

2. Aber heidschi bum beidschi, schlaf süaße,
 de Engelan lassn di grüaße,
 sie lassn di grüaße, und lasse di fragn, 
ob du im Himmi spaziern willst fahrn.
 Aber heidschi bum beidschi bum bum! 
Aber heidschi bum beidschi bum bum.

3. Aber heidschi bum beidschi, im Himmi,
 da fahrt di a schneeweißer Schimmi, drauf sitzt a kloas Engal mit oaner Latern, 
drein leucht vom Himmi der allerschönst Stern. 
Aber heidschi bum beidschi bum bum!
 Aber heidschi bum beidschi bum bum.

4. Da Heidschibumbeidschi is kumma 
und hat ma mei Büaberl mitgnumma.
 Er hat mas mitgnumma und hats nimma bracht, 
drum wünsch i meim Büaberl a recht guate Nacht.
 Aber heidschi bum beidschi bum bum!
 Aber heidschi bum beidschi bum bum.

1. Aber Heidschi Bumbeischi schlaf lange
es ist ja die Mutter ausgangen
sie ist ja ausgangen und kehrt nimmer heim
und lässt ihr kleines Büberl so ganz allein
Aber Heidschi Bumbeidschi bumbum,
Aber Heidschi Bumbeidschi bumbum.

2. Aber Heischi Bumbeidschi, schlaf süße
die Engel sie lassen dich grüßen
Sie lassen dich grüßen und lassen dich fragen
Ob du im Himmel spazieren willst fahr’n
Aber Heidschi Bumbeidschi bumbum, 
aber Heidschi Bumbeidschi bumbum.

3. Aber Heidschi Bumbeidschi im Himmel
da führt dich ein schneeweißer Schimmel
drauf sitzt ein klein’s Englein mit einer Latern
drein leuchtet vom Himmel der allerschönste Stern 
Aber Heidschi Bumbeidschi bumbum, 
aber Heidschi Bumbeidschi bumbum. 

4. Und der Heidschi Bumbeidschi ist kommen
Und hat mir mein Büberl mitgenommen
Er hat’s mitgenommen und hat’s nimmer gebracht
Drum wünsch  ich meinem Büberl eine recht gute Nacht
Aber Heidschi Bumbeidschi bumbum,
aber Heidschi Bumbeidschi bumbum  


Eigentlich ist das Volkslied Aber heidschi, bumbeidschi, schlaf lange kein Weihnachtslied, wird aber immer als solches mit Weihnachten bei uns in Verbindung gebracht. Ursprünglich stammt es aus Österreich, Haidl Bubaidl (1819), mit zuckersüßer Melodie und eiskalt-grausigem Text bekannt als Wiegenlied. Wer oder was Heidschi-Bumbeidschi eigentlich ist, darüber ist noch nicht so ganz Klarheit geschaffen. Einige meinen es ist schlichtweg der Tod oder der Schwarze Mann, der am Ende des Liedes das Kind mitgenommen hat. Andererseits wird Heidschi-Bumbeidschi als Redewendung in Verbindung mit Schlaf/Schlafen gebracht. So soll heidschi, bumbeidschi zum einem auf „Heia Bubbeia“ (‚Schlaf, Bübchen) zurückzuführen sein. Oder noch früher auf ein griechisches Lied: „Heude mu paidion“ (Schlaf, mein Kind). Auch einfach „Haid’l-Bubaid’l“ als Bedeutung für „Schlaf“ wird als Deutung angebracht, sowie „hutschen („in den Schlaf wiegen“). Das Volkslied lässt tiefere Deutungen zu. Der Schlaf wird in diesem Lied jedoch in eine enge Nähe mit dem Tod gebracht, was sicher durch das hohe Säuglings- und Kleinkindsterben derjenigen Zeit begründet werden kann. Eben so zwiegespalten ist man sich bei der Antwort auf die Frage, wer das Lied denn nun eigentlich singt, wenn doch die Mutter schon „ausgangen“ ist?

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  • Weihnachtslieder

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